Förderung

Förderung

Kirchengemeinden, die sich bereit erklären, am Energiecontrolling und den Energiegutachten teilzunehmen, erhalten zusätzliche, über den bisherigen Förderrahmen hinausgehende Maßnahmenfinanzierung:

  • Für die Erstellung der Energiegutachten durch externe Berater werden abhängig von der Größe des Gebäudes Gutachterkosten von 800-2.000 € erwartet. Aufteilung der Kosten:

50 % der zuschussfähigen Kosten 

150 € pro Gebäude

Verbleibende Gutachterkosten

=> Förderung durch BMU

=> Kirchengemeinde

=> Erzbistum Paderborn

  • Die Überarbeitung der Förderrichtlinien basiert unter anderm auf den Erkenntnissen, die aus dem Projekt Energiegutachten entstehen.

Schulungen und Work-Shops für unsere Energiebeauftragen aus den Kirchengemeinden, werden zu 100% durch das Erzbistum Paderborn getragen.

Förderung von energetischen Maßnahmen im Rahmen der Energieoffensive im Erzbistum Paderborn

Energetisch sinnvolle Maßnahmen in betriebsnotwendigen Gebäuden, die in einem Energiegutachten der durch das Erzbistum akkreditierten Gutachter als wirtschaftlich dargestellt werden, können im Zuge einer genehmigungsfähigen Maßnahme über 15 TEUR eine 10 %-Punkte höhere Förderung ggü. des normalen Fördersatzes erhalten. Die erhöhte Förderung bezieht sich ausschließlich auf die konkret dargelegten Maßnahmen aus den Energiegutachten, auch wenn die Maßnahme ansonsten nicht förderfähig wäre, z.B. LED-Leuchtmittel. Ein positives Votum des Bauamtes ist bei genehmigungsfähigen Aufgaben zwingend notwendig. Eine Maßnahme gilt als wirtschaftlich, sofern eine statische Amortisationszeit grenzkostenbasiert von geringinvestiven und anlagentechnischen Maßnahmen bei 15 Jahren, bzw. von baulichen konstruktiven hochinvestiven Maßnahmen bei 25 Jahren liegt. Außerdem sind Maßnahmen im Bereich Strom als wirtschaftlich anzusehen, wenn eine Amortisationszeit von max. 10 Jahren zugrunde liegt. In den Gutachten wird eine wirtschaftliche Amortisationszeit als jährliche dynamische Gesamtkosten ausgewiesen.

Im Zuge einer Baumaßnahme über 15 TEUR wird auch die Umrüstung auf Energiesparlampen bzw. LED-Lichttechnik bis zur im Gutachten bezifferten Obergrenze als notwendig und somit förderfähig gesehen.

Maßnahmen unter 15 TEUR, die in den Energiegutachten als wirtschaftlich dargestellt werden, sind als förderfähig zu erachten und somit durch den pauschalierten Bauzuschuss finanzierbar.

Die Kosten für Zählerinstallation (Entflechtung der Abnahmestellen) oder Demontage kann im Rahmen der PBZ als förderfähig abgerechnet werden, wenn im Energiegutachten fehlende Energiezähler angezeigt werden. Hierfür muss keine bestätigte Wirtschaftlichkeit vorliegen.

Die Erläuterungen und Fördervorausetzungen finden Sie hier.